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Über uns

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat mit Wirkung vom 1. April 2012 die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt gemäß dem Kabinettsbeschluss vom 20. März 2012 zur Einrichtung der Landesstraßenbaubehörde als obere Landesbehörde eingerichtet.

Damit wird seit dem 1. April 2012 die Straßenbauverwaltung des ehemaligen Landesbetriebes Bau Sachsen-Anhalt als Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt fortgeführt.

Der Dienstsitz ist Magdeburg (Zentrale).

Die Landesstraßenbaubehörde unterhält 5 Regionalbereiche:

  • in Stendal (Regionalbereich Nord)
  • in Magdeburg (Regionalbereich Mitte)
  • in Halberstadt (Regionalbereich West)
  • in Dessau-Roßlau (Regionalbereich Ost)
  • in Halle (Regionalbereich Süd)

Den Regionalbereichen sind 23 Straßenmeistereien (Atzendorf, Berga, Bernburg, Diemitz, Ebendorf, Eisleben, Gardelegen, Gernrode, Halberstadt, Hödingen, Jessen, Körbelitz, Laucha, Merseburg, Oschersleben, Osterburg, Parey, Salzwedel, Sandersdorf, Stendal, Wittenberg, Zerbst und Zorbau) angegliedert.

Eine Fernmeldemeisterei/Verkehrsmanagementzentrale ist der Zentrale angegliedert.

Der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt obliegen insbesondere:

  • die Planung, den Bau und Betrieb der Bundes- und Landesstraßen einschließlich der Brücken und Ingenieurbauwerke
  • die Unterhaltung und Instandsetzung einzelner Kreisstraßen auf der Grundlage von Verwaltungsvereinbarungen.

Aufsichtsbehörde ist das Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt als die für das Straßenwesen zuständige oberste Landesbehörde.

Für den Bau und Betrieb von Autobahnen in Sachsen-Anhalt zeichnet seit dem 1. Januar 2021 die Niederlassung Ost der Autobahn GmbH des Bundes verantwortlich.

 

Seit dem 1. Juli 2026 ist Gesine Braun die neue Präsidentin der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt (LSBB). Die Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes, Frau Dr. Hüskens, hat ihr den Dienstposten übertragen.

Mit der Behörde ist Frau Braun seit Jahren vertraut. Nach ihrem Ingenieurstudium an der TU Dresden und ersten Erfahrungen in einem Ingenieurbüro startete sie 2008 ihr technisches Referendariat direkt bei der LSBB. Seitdem war sie in der Landesbehörde in verschiedensten Funktionen tätig - ab 2011 als Sachbearbeiterin im Erhaltungsmanagement, später als Fachgruppenleiterin im Betriebsdienst und als Fachbereichsleiterin für Betrieb und Verwaltung. 2022 übernahm ich sie Leitung des Regionalbereiches Mitte, bevor ihr im März 2025 die Funktionalbereichsleitung 2 in der Zentrale übertragen wurde. Sie kenne daher die Herausforderungen und den unermüdlichen Einsatz in den Meistereien, den Regionalbereichen und der Zentrale sehr genau, betonte die Präsidentin.

„Mir ist bewusst, welche Verantwortung mit dieser Aufgabe verbunden ist und dass die heutigen Zeiten für den Straßenbau herausfordernd sind. Die LSBB steht vor großen gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Aufgaben. Doch genau diese Komplexität macht unsere Arbeit so interessant und bedeutend. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Kolleginnen und Kollegen, dass wir gemeinsam diese Herausforderungen mit Fachkompetenz, täglichem engagierten Einsatz und Teamgeist erfolgreich meistern werden.

In den kommenden Wochen möchte ich vor allem eines: zuhören und von meinen Kolleginnen und Kollegen lernen, was die LSBB bewegt“, so Frau Braun.