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B 190n, Planungsabschnitt 2.6 (Ortsumgehung Leppin)

Der durch den Bundestag mit dem 6. FStrGAbÄndG vom 23.12.2016 beschlossene Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen enthält im Land Sachsen-Anhalt das Vorhaben B 190n, LGr. ST/NI bis A 14, welches in den Weiteren Bedarf mit Planungsrecht eingeordnet ist. Bestandteil dieses Vorhabens ist der Planungsabschnitt 2.6 (Ortsumgehung Leppin).

Das Neubauprojekt Ortsumgehung Leppin, durch das die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs im Zuge der B 190 verbessert sowie die Ortschaft Leppin im Altmarkkreis Salzwedel vom regionalen und überregionalen Durchgangsverkehr entlastet werden soll, befindet sich in der Entwurfsplanung.

Entwurfs- und Genehmigungsplanung werden vom Regionalbereich Süd betreut. 

Verlauf

Ausgangspunkt der Trasse ist die vorhandene B 190 im Bereich zwischen Arendsee und Leppin. Im weiteren Verlauf wird die Ortslage Leppin südlich umgangen. Der Planungsabschnitt (PA) 2.6 endet östlich Leppin an der vorhandenen B 190 bzw. am sich anschließenden PA 2.7. In der nachfolgenden Abbildung ist die linienbestimmte Trassenführung der B 190n im PA 2.6 dargestellt.

Projektdaten

Überblick über die wichtigsten Projektdaten wie Projektstand, Ausbaulänge, bauliche Besonderheiten und prognostizierte Verkehrsstärken:

Projektstand

Das Raumordnungsverfahren wurde mit der Landesplanerischen Beurteilung vom 28.12.2007 abgeschlossen. Die Linienbestimmung durch das Bundesverkehrsministerium erfolgte am 11.04.2011.

Für die im Zuge der B 190n somit festgelegte Trassenführung der geplanten Ortsumgehung Leppin wurde im Herbst 2023 mit der Neubearbeitung der parzellenscharfen Entwurfsplanung begonnen. Dazu gehören neben der Objektplanung Verkehrsanlagen vor allem der Landschaftspflegerische Begleitplan und der Artenschutzfachbeitrag sowie die diesen beiden Umweltfachbeiträgen zu Grunde zu legenden Faunistischen Sonderuntersuchungen mit Beginn der erforderlichen Kartierarbeiten im Februar 2024.

Ausbaulänge

  • ca. 4,5 Kilometer

Querschnitt

  • Regelquerschnitt RQ 11,5+ (2-streifige Fahrbahn mit abschnittsweisen Überholfahrstreifen)

Gesamtkosten

  • aktuell aufgrund des Bearbeitungsstandes noch keine Angabe möglich

Ingenieurbauwerke

  • Im Verlauf der Trasse werden Brückenbauwerke bei Kreuzungen mit Straßen und Wegen sowie mit Gewässern erforderlich. Auch sogenannte Grün- oder Faunabrücken zur Schaffung von Querungsmöglichkeiten für Tierpopulationen sind vorgesehen. Die genaue Anzahl und Lage sowie die Dimension der Brücken wird in der Entwurfsplanung festgelegt.

Verkehrsprognose 2030

  • Im Rahmen der weiteren Planung wird eine Verkehrsuntersuchung zur Ermittlung der vorhandenen Verkehrssituation sowie zu den verkehrlichen Wirkungen der B 190n erstellt.

Knotenpunkte

  • Im PA 2.6 sind keine Verknüpfungen mit dem nachgeordneten Straßennetz vorgesehen.

Besonderheiten

  • Teilabschnitt des Gesamtprojektes B 190n als Querverbindung zwischen den verlängerten Autobahnen A 39 und A 14

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Stand v. Januar 2024