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B 184: Ortsumfahrung Roßlau/Tornau

Die Ortsumfahrung Roßlau/Tornau im Zuge der Bundesstraße (B) 184 ist ein Neubauprojekt im Osten Sachsen-​Anhalts. Das Projekt befindet sich in der Planung und ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 als vordringlicher Bedarf eingeordnet.

Verlauf

Im Rahmen der Voruntersuchung wurde eine westliche Umgehung von Roßlau als Vorzugstrasse ermittelt. Die Trasse beginnt in Höhe des BioPharmaParks im Ortsteil Tornau, quert anschließend die Bahnstrecke Trebnitz – Leipzig am Bahnhof Rodleben und verläuft anschließend parallel zur Elbe. Dabei wird das Gelände der Roßlauer Schiffswerft und die Bahnstrecke Trebnitz – Leipzig südlich des Bahnhofes Roßlau erneut gequert. Anschließend verläuft die Trasse entlang der Südstraße bis zum Knotenpunkt B 184 / B 187 nördlich der Elbbrücke.

Projektdaten

Überblick über die wichtigsten Projektdaten, wie Projektstand, Ausbaulänge, bauliche Besonderheiten und zu prognostizierten Verkehrsstärken:

Projektstand

Die Vergabe der Planungsleistungen für den technischen Entwurf und die Umweltplanung nach EU-weitem Ausschreibungsverfahren ist im Jahr 2020 erfolgt. Die Vorentwurfsplanung für die Verkehrsanlage läuft seit dem Jahr 2020, die Bearbeitung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes ist ebenfalls in Bearbeitung.

Ausbaulänge

  • 3,7 Kilometer

Gesamtkosten

  • rund 46,7 Millionen Euro (Stand: Januar 2018)

Ingenieurbauwerke

  • Brücke über die B 184 alt
  • Brücke über die Bahnstrecke Roßlau - Zerbst
  • Brücke über die Kreisstraße 1776 nach Rodleben
  • Trogstrecke unter der Sachsenbergstraße
  • Trogstrecke unter der Bahnstrecke Roßlau - Dessau

Verkehrsprognose 2030

  • Durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV): abschnittsweise zwischen 10.100 bis 11.800 Kraftfahrzeuge pro 24 Stunden (Kfz/24h)
  • Durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke des Schwerverkehrs (DTVSV): 750 bis 1.100  Kraftfahrzeuge pro 24 Stunden (SV-Kfz/24h), Anteil am Gesamtverkehr: zwischen 7,4 und 9,3 Prozent

Besonderheiten

Im Bereich der Querung der Bahnstrecke Roßlau – Dessau und der Sachsenbergstraße ist eine Trogstrecke mit Unterquerung der beiden Verkehrswege geplant. Im Bereich der Querung der Roßlauer Schiffswerft sind Trassenoptimierungen zur Minimierung des Eingriffes in das Betriebsgelände und in die Betriebsabläufe vorgesehen.