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Straßensanierung im Landkreis Börde

Autofahrer müssen zwischen dem 15. und 17. Juni wegen Ausbesserungsarbeiten mit Behinderungen rechnen.

Autofahrer im Landkreis Börde müssen in der kommenden Woche mit Behinderungen rechnen. Grund dafür sind planmäßige Sanierungsarbeiten mit dem Reparaturzug auf Bundes- und Landesstraßen im Landkreis Börde. Die Arbeiten beginnen am Montag, dem 15. Juni, und werden voraussichtlich am 17. Juni abgeschlossen sein. Im Detail geht es um die Bundesstraße (B) 81 Kroppenstedt-Kreisgrenze Harz, die Landesstraße 66 von der B 81 bis Ortseingang Kroppenstedt, die L 77 Hamersleben-Ottleben und die L 78 Wackersleben-Gunsleben.

Angefangen mit der B 81 am 15. Juni, wird auf einer Länge von insgesamt zehn Kilometern mit einen Reparaturzug von der Kreisgrenze in Richtung Kroppenstedt bis zum 16. Juni etwa 20.000 Quadratmeter Fahrbahnoberfläche repariert. Anschließend folgen die Strecken L 66 von der B 81 bis Ortseingang Kroppenstedt am 16. Juni, L 77 Hamersleben-Ottleben am 17. Juni sowie die L 78 Wackersleben-Gunsleben am 17. Juni mit insgesamt 13.000 Quadratmetern zu reparierender Fahrbahnoberfläche.

Die Sanierungsmaßnahmen kosten rund 100.000 Euro. Eine Sperrung der Straßen ist nicht notwendig, da es sich um Arbeitsstellen kürzerer Dauer handelt, wobei der Verkehr durch eine fahrbare Absperrtafel geregelt wird. Es ist ausdrücklich mit Rollsplit zu rechnen, was durch entsprechende Beschilderung dem Verkehrsteilnehmer angezeigt wird. Die Geschwindigkeit sollte dementsprechend angepasst werden.

Hintergrund

Der Reparaturzug ist eine weitgehend automatisierte Spezialmaschine. Er verfügt über einen isolierten, beheizbaren Tank, in dem sich das bituminöse Bindemittel befindet. Von hier aus wird das Bindemittel zum Spritzbalken gepumpt und auf die Straße aufgetragen. Danach wird aus einer trichterförmigen Splittmulde Splitt über eine Ausgabe Walze die angespritzte Fläche dosiert gestreut. Sobald eine Schadstelle erblickt wird, werden entsprechend der notwendigen Länge und Breite die Düsen des Spritzbalkens eingestellt.

Im Anschluss wird an diesen Stellen der am Splittstreuer befindliche Schieber automatisch geöffnet. Durch die geringe Fallhöhe des Splittes erfolgt die sofortige Einbindung in den Bindemittelfilm. Die hydraulischen Walzrohre drücken den Splitt in den Bindemittelfilm fest und glätten die betreffenden Stellen an. Vorteile dieser Art der Sanierung sind, dass die Fahrbahnmarkierungen zum größten Teil erhalten bleiben, und dass die Straße für den Verkehr am selbigen Tag wieder freigegeben werden kann.